Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Lebensmittelunverträglichkeit testen
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Bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit führt Ihr Arzt mit Ihnen ein ausführliches Gespräch, klärt Sie über mögliche Untersuchungen auf und präsentiert Ihnen nach erfolgter Labordiagnostik gezielte Therapievorschläge.
Folgende Untersuchungen zur Nahrungsmittelunverträglichkeit können wir Ihnen anbieten:
- Die Austestung IgG4-vermittelter Unverträglichkeitsreaktionen
- Die Diagnose der Kohlenhydratunverträglichkeit und der Histamin-Intoleranz
- Stuhluntersuchungen zum Florastatus, der Glutenunverträglichkeit, Schleimhautpermeabilität, etc
Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?
Unter Nahrungsmittelunverträglichkeit versteht man alle unerwünschten Reaktionen, Beschwerden oder Erkrankungen, die nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auftreten. Oft ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht sofort erkennbar, da sie sich meist ein bis zwei Tage nach dem Verzehr des Nahrungsmittels in Form von Darmunverträglichkeiten (Blähungen, Durchfall, Verstopfung) äußert. Weitere Symptome für die Nahrungsmittelunverträglichkeit können Migräne oder Konzentrationsschwächen, Schwindel, Müdigkeit oder auch Gelenksschmerzen sein. Diese bisweilen sehr unangenehmen Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel werden durch IgG4-Antikörper, Kohlenhydrate, Milch- oder Fruchtzucker, Histamin oder Gluten (etwa in Weizen) ausgelöst.
Die Nahrungsmittelunverträglichkeit darf nicht mit einer Allergie im klassischen Sinne verwechselt werden – diese zeichnet sich etwa durch Reaktionen wie ein Kribbeln in Mund und Rachen, Hautauschläge oder Atemnot aus.
Nach neuesten Erkenntnissen, leidet bereits jeder 5. Europäer an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die meisten Betroffenen, erkennen meist sehr spät die eigentliche Ursache der Beschwerden.
Im Rahmen einer umfassenden Blutabnahme können wir etwaige Nahrungsunverträglichkeit mit modernen Tests schnell und effizient feststellen.
Was ist eine Allergie?
Die Nahrungsmittelunverträglichkeit darf nicht mit einer Allergie im klassischen Sinne verwechselt werden – diese zeichnet sich z.B. durch Reaktionen wie ein Kribbeln in Mund und Rachen, Hautauschläge oder Atemnot aus.
Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit liegt vor, wenn der Körper auf einen gewissen Bestandteil in der Nahrung allergisch reagiert.
- Die Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Problematik, an der nach neuesten Erkenntnissen bereits jeder 5. Europäer leidet. Viele Menschen erkennen nicht, bei welchen Nahrungsmitteln sie unter Unverträglichkeit leiden.
- Medizinische Labore stellen die Nahrungsunverträglichkeit mit modernen Tests schnell und effizient fest.
- Der Begriff Nahrungsmittelintoleranzen umfasst eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Unverträglichkeitsreaktionen, die sich auch in Form von Herzrasen, Schwindel, Müdigkeit aber auch Hautausschlägen oder Gelenksschmerzen zeigen können. Von den Intoleranzen zu unterscheiden ist die seltenere IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie, die sich mit Durchfällen, Schwellung und Juckreiz im Hals-Nasen-Rachenraum bis zu schweren allergischen Reaktionen manifestiert.
- Es kommt zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems, man reagiert auf bestimmte Stoffe in der Nahrung allergisch.
- Dabei bildet der Organismus häufig IgE Antikörper, die nach mittels einer Blutabnahme im Labor nachweisbar sind. Sie binden an bestimmte Zellen und veranlassen diese, Histamin und andere Gewebshormone freizusetzen, was zu den entsprechenden Allergiebeschwerden führt.
- Bei Kindern bereiten manchmal Kuhmilch, Hühnerei, Soja, Weizen und Erdnuss Probleme. Bei Erwachsenen sind es Haselnuss, Sellerie, Obst und Fisch. In zunehmender Zahl werden auch Allergien auf Hülsenfrüchte oder Soja beobachtet.
FAQs zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Wie schnell reagiert der Darm auf Unverträglichkeit?
Die Reaktion des Darms auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann variieren, tritt aber meist verzögert auf, oft Stunden bis Tage nach dem Verzehr des unverträglichen Lebensmittels. Im Gegensatz zu einer Sofortreaktion bei Allergien äußern sich Unverträglichkeiten häufig mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Wir im Labor Vidotto können verschiedene Tests zur Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten anbieten, wie z.B. H2-Atemtests oder IgG4-Antikörpertests oder auch einen spezifischen Bluttest.
Welche Symptome treten bei einer Lebensmittelunverträglichkeit auf?
Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit treten häufig Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung auf. Daneben können auch unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Hautreaktionen auftreten. Die Symptome können dabei Minuten bis Stunden nach dem Verzehr des auslösenden Lebensmittels auftreten und sind oft mengenabhängig.
Wann zahlt die Krankenkasse einen Unverträglichkeitstest?
Die Kostenübernahme für Unverträglichkeitstests durch die Krankenkasse in Österreich ist je nach Art des Tests unterschiedlich. Im Labor Vidotto können Allergie-Screenings (IgE-Antikörpertests) mit einer ärztlichen Zuweisung teilweise über die Krankenkasse verrechnet werden. Für andere Unverträglichkeitstests wie Laktose-, Fruktose-, Sorbit- oder Histaminintoleranz-Atemtests ist die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse oft nicht gegeben und sie müssen privat bezahlt werden. Wir empfehlen, sich vorab bei Ihrer Krankenkasse über die genauen Konditionen zu informieren.
Wie erkenne ich eine Histamin-Unverträglichkeit?
Eine Histamin-Unverträglichkeit äußert sich durch vielfältige Symptome, die oft denen einer Allergie ähneln, wie Hautrötungen, Juckreiz, Nesselsucht, Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen), Kopfschmerzen oder Migräne. Diese Beschwerden treten meist nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel auf. Im Labor können wir die Aktivität des Histamin-abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) im Blut messen, was Hinweise auf eine Unverträglichkeit geben kann. Ein Ernährungstagebuch ist zudem ein wichtiges Hilfsmittel, um den Zusammenhang zwischen Symptomen und Lebensmitteln zu erkennen.
Kann man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit im Blut testen?
Grundsätzlich können wir bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten mittels Bluttests identifizieren, insbesondere Laktose-, Fruktose-, Histamin- und Zöliakie-Unverträglichkeiten. Diese Tests untersuchen spezifische Marker im Blut, die auf eine entsprechende Reaktion des Körpers hinweisen können. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Beschwerden, die nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln auftreten, durch Bluttests nachweisbar sind, da manche Unverträglichkeiten keine immunologische Reaktion hervorrufen.
Wie findet man heraus, ob Unverträglichkeiten vorliegen?Toggle Title
Um Nahrungsmittelunverträglichkeiten festzustellen, bieten wir im Labor Vidotto verschiedene Untersuchungen an. Dazu gehören die Austestung im Blut über IgG-vermittelter Reaktionen, die Diagnose von Kohlenhydratunverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Sorbit) mittels H2-Atemtests und auch Stuhluntersuchungen (Histamin). Ihr behandelnder Arzt kann Sie umfassend beraten und nach erfolgter Labordiagnostik gezielte Therapievorschläge machen.
Je nachdem, auf welche Art der Unverträglichkeit getestet werden soll, werden Blut, Harn oder Stuhl auf entsprechende Parameter hin untersucht.
Sie können sich Ihren Befund bei uns abholen, sich den Befund zuschicken oder direkt dem behandelnden Arzt übermitteln lassen oder auch online und über unsere App abrufen.
Labor
Dr. Claudia Vidotto
Medizinische Diagnostik
Breitenfurter Straße 350
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Österreich
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Fax: 01 869 34 33 23
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